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Aktuelle Förderungen in Deutschland

Aktuelle EEG Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen 2017‎ (DEUTSCHLAND)

Flagge Deutschland

Die Einspeisevergütung von erneubaren Energien, wie z.B. Photovoltaik-Anlagen ist eine staatlich festgelegt Vergütung, welche alle Betreiber von Photovoltaik-Anlagen vom Netzbetreiber erhalten, die ihren produzierten Strom zu 100% oder als Überschuss ins öffentliche Netz einspeisen.
Die Höhe der Förderung ist abhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der installierten Leistung des Generators.
DE 2017 EEG Verguetungsgesetz 2018 2019



Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/Verguetungsuebersicht-Basis.pdf

Die EEG-Umlage für Eigenverbraucher

Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der auch Eigenverbraucher künftig stärker beitragen. In der Regel waren Betreiber von Anlagen, die „ihren“ Strom ganz oder teilweise selbst verbraucht haben, von der EEG-Umlage befreit. Für Bestandsanlagen ändert sich dies grundsätzlich auch künftig nicht, das heißt: Die bisherigen Stromeigenverbraucher müssen keine EEG-Umlage zahlen. Dies gilt auch bei Modernisierungen und Ersatzinvestitionen in diese Bestandsanlagen, wenn die installierte Leistung um höchstens 30 Prozent erhöht wird. Die Eigenverbraucher von Strom aus neuen Photovoltaik-Anlagen lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
Kleinerzeuger Für Kleinerzeuger, zum Beispiel Eigenheimbesitzer, bleibt alles beim Alten. Sie sind von Neuerungen ausgenommen, sofern die selbst verbrauchte Strommenge zehn Megawattstunden (MWh) im Jahr nicht überschreitet. Damit ist der PV-Eigenverbrauch von Photovoltaik-Anlagen mit bis zu zehn kW installierter Leistung komplett von der Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage befreit, denn deren Betreiber verbrauchen in der Regel ohnehin nicht mehr als 10 MWh Strom.

Mittlere Betriebe und Unternehmen Eigenverbraucher von Strom aus Photovoltaik-Anlagen, deren installierte Leistung zehn kW übersteigt, bezahlen 40 Prozent.

Eigenstromnutzung

Da die Erzeugungskosten für Solarstrom meist deutlich unter dem Strompreis liegen ist es sinnvoll den PV-Strom zunächst selber zu nutzen und nur einen eventuellen Überschuss einzuspeisen.

Anlagen im Außenbereich

Im Außenbereich ist die Vergütung geringer als bei Dachanlagen (siehe EEG-Vergütungsgesetze rechte Spalte). Die Definition unter welchen Umständen auch im Außenbereich die höhere Vergütung anfällt findet man in EEG 2017 § 48 Absatz (3):

(3) Für Solaranlagen, die ausschließlich auf, an oder in einem Gebäude angebracht sind, das kein Wohngebäude ist und das im Außenbereich nach §35 des Baugesetzbuchs errichtet worden ist, ist Absatz 2 nur anzuwenden, wenn
1. nachweislich vor dem 1.April 2012

a) für das Gebäude der Bauantrag oder der Antrag auf Zustimmung gestellt oder die Bauanzeige erstattet worden ist,
b) im Fall einer nicht genehmigungsbedürftigen Errichtung, die nach Maßgabe des Bauordnungsrechts der zuständigen Behörde zur Kenntniss zu bringen ist, für das Gebäude die erfolderiche Kenntnisgabe an die Behörde erfolgt ist oder
c) im Fall einer sonstigen nicht genehmigungsbedürftigen, insbesondere genehmigungs-, anzeige- und verfahrensfreien Errichtung mit der Bauausführung des Gebäudes begonnen worden ist,

2. das Gebäude im räumlich-funktionalen Zusammenhang mit einer nach dem 31.März 2012 errichteten Hofstelle eines Land-oder forstwirtschaftlichen Betriebes steht oder
3. das Gebäude der dauerhaften Stallhaltung von Tieren dient und von der zuständigen Baubehörde genehmigt worden ist.

Weitere Kürzungen im EEG

Abhängig vom Zubau wird die Einspeisevergütung seit April 2012 monatlich angepasst.

Direktvermarktung

- Die Direktvermarktung von Solarstrom ist für Neuanlagen über 100 kWp verpflichtend
- Diese Anlagen werden mittels einer Marktprämie gefördert, so dass auch Anlagenbetreiber mit geringeren Anlagen nicht auf eine Förderung verzichten müssen



nähere Informationen: www.bsw-solar.de

Lohnt sich Photovoltaik überhaupt noch?

- Da die Erzeugungskosten für Solarstrom meist deutlich unter den Strombezugskosten liegen ist der selbstverbrauch immer lohnenswerter

Warum wird die Einspeisevergütung immer wieder gekürzt?

Seit der Einführung des EEG sind die Systempreise für Photovoltaik sehr stark gefallen - das hängt mit der normalen Preisentwicklung (der sog. Lernkurve) von Produkten zusammen. 
Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ist ein Instrument zur Markteinführung, u.a. von Photovoltaik. Die Einspeisevergütung wird so lange an den Systempreis angepasst, bis einerseits das Ausbauziel der Bundesregierung erreicht ist und andererseits PV als lokale Stromerzeugung gebaut werden kann, ohne den Anreiz der Einspeisevergütung zu benötigen.

"Photovoltaik treibt den Strompreis in die Höhe", stimmt das?

Falsch!
In den Medien wird dies leider immer wieder so dargestellt. Es ist jedoch erwiesen, dass ein weiterer Zubau von 
Photovoltaik nur noch marginale Kosten verursacht, die EEG-Umlage sich also nur noch minimal erhöht.

Fakt ist:
Würde man die Umlage von Atomkraft und Steinkohle berechnen, wäre diese jeweils doppelt so hoch wie die der Erneuerbaren Energien.

- PV ist eine der tragenden Stromsäulen in der deutschlandweiten Versorgung. Sie stellt unter den Erneuerbaren einen 
  Anteil von 18% und am Gesamtstrom von 3% dar (Stand: Q1/2012)
- Durch PV wird der gehandelte Strom an der Strombörse billiger, u.a. wurde am 7. März 2012 zur Mittagszeit erstmals 
  der Tagstrom günstiger als der Nachstrom
- In der EEG-Umlage sind übrigens nicht nur Kosten für die Energiewende enthalten, sondern auch die EEG-Umlage der 
  deutschen Unternehmen, die von ihr befreit sind

Eine detaillierte Betrachtung Ihres persönlichen Einsparpotentials bieten unsere PV-Profis gerne an!


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